„Pfoten weg“ vom Teebaumöl - keine Alternative im Kampf gegen Ungeziefer
Schon vor über 50.000 Jahren hatten die Aboriginies, die Ureinwohner Australiens, das Öl des Teebaums (Melaleuca alternifolia) als äußerst effektives Heilmittel für sich entdeckt. Die ersten Niederschriften über die ungewöhnliche Heilwirkung des Teebaumöls stammen aus dem Jahr 1770, verzeichnet von dem Botaniker Dr. Joseph Banks, der mit dem britischen Weltumsegler James Cook nach Australien kam. Ihn faszinierte die Methode der Aboriginies, die mit dem aus den Blättern gewonnenen, Sud hervorragende Ergebnisse in der Wundheilung und bei Hautkrankheiten erzielten. Viel später – im zweiten Weltkrieg – gehörte Teebaumöl zur Grundausstattung in den Erste-Hilfe-Koffern der australischen Truppe. Damals hatte das Öl den Ruf eines der wichtigsten Mittel bei Hautproblemen jeglicher Art zu sein. 1944 hielt das WundermittelPenicillin in Europa Einzug. Eine ganze Weile – mehr als 50 Jahre - geriet es in Vergessenheit, erfreut sich aber seitdem wieder wachsender Beliebtheit. In unserer Rubrik „Gesundheit“ können Sie parallel zu diesem Artikel Wichtiges und Wissenswertes über Melaleuca Alternifolia, und sein breites Spektrum an Wirkungsweisen, erfahren.
Weil es für den Menschen so viele positive Aspekte hat, begann das Naturheilmittel auch Einzug in der Tierheilkunde zu halten. Keine Frage, Teebaumöl ist ein pflanzliches Mittel, welches Bakterien äußerst wirkungsvoll abtöten kann. Immer mehr Menschen werden – zu Recht – der chemischen Keule überdrüssig, auch was die Behandlung ihrer Tiere anbelangt. Dabei sollte man aber wissen, dass „natürlich“ nicht zwangsläufig „frei von Nebenwirkungen“ bedeutet! Teebaumöl ist ein gutes Beispiel dafür, dass man bei dem Gebrauch reiner Pflanzenstoffe, das erwartet Gute, sich in genau Gegenteiliges wandeln kann.
In den letzten Jahren fand Teebaumöl einen immer größeren Zuspruch im Kampf gegen Ungeziefer, insbesondere Flöhe und Zecken, bei Hunden und Katzen. Die Verkaufszahlen im Tierbereich sind um 25% angestiegen. Wenn auch die Motivation der Tierhalter im Ansatz löblich ist, so ist dieser oft zu kritiklos im Umgang mit dem Öl, was die tierartspezifische Unverträglichkeit anbelangt. Während dem Hund das Teebaumöl lediglich – im wahrten Sinne des Wortes – stinkt, ist es für die Katze im schlimmsten Falle tödlich! Taumeln, chronische Abmagerung, Zittern, Unruhe und Schwäche sind mittlerweile in den Tierarztpraxen bestens bekannte Symptome, die auf den Umgang mit Teebaumöl rückschließen. Die Diagnose lautet dann „Teebaumöl-Vergiftung“ und endet nicht selten mit dem Koma und dem Tod des Tieres, wenn dieses dem Tierarzt zu spät vorgestellt wird.
Es ist der Gehalt an Terpenen und Phenolen, sowie die Verbindung mannigfacher, anderer ätherischer Öle, wie Thymian-, Oregano-, Zitrus- oder Zimtölen, die für die Katze toxisch ist. Wenige Tropfen auf das Fell zur Flohbekämpfung auftragen, reichen aus, dass die Katze ernsthaft erkrankt. Diese ist nämlich nicht in der Lage, die Verbindungen schnell abzubauen und auszuscheiden, die unweigerlich über das Lecken des Fells in den Organismus gelangt. Teebaumöl reichert sich im Körper an, und es kommt zu verheerenden Langzeitschäden.
Da es sich um einen Naturstoff handelt, der aus einer Vielzahl potenter, pharmakologisch hochwirksamer Substanzen besteht, kann die Zusammensetzung von Produkt zu Produkt erheblich schwanken.
Damit ist die Anwendung bei Katzen ein unkalkulierbares Risiko, und als solches – aus Gründen des Tierschutzes – abzulehnen!
Auch viele Hundehalter versuchen im Kampf gegen den gemeinen Holzbock, im Volkmund auch Zecke genannt, Teebaumöl als eine wirkungsvolle Waffe einzusetzen. Wie schon gesagt, dem Hund stinkt diese Prozedur ungemein. Der Zecke nicht, sie findet trotzdem ein Plätzchen auf dem Vierbeiner. Und der wird versuchen, bei der erstbesten Gelegenheit, sich eine neue Duftquelle zu suchen, mittels derer er den unliebsamen Geruch loswerden kann. Kuhfladen, tote Fische oder Aas sind eine willkommene Möglichkeit, den strengen Ölgeruch wirkungsvoll zu übertünchen. Und das Ergebnis dürfte dann wiederum seinem Zweibeiner gehörig stinken. Darum ist es in diesem Fall angeraten: Hände weg vom sonst so wirkungsvollen Teebaumöl! Bei Katzen insbesondere, aber auch bei Hunden. Wirkungsvolle Alternativen im Kampf gegen Zecke, Floh & Co sind in dem Artikel „Im Kampf gegen den gemeinen Holzbock – Vorbeugen gegen Zecken“, nachzulesen.
S.H.
Warum die Karotte in den Hundenapf gehört
Im Rahmen der artgerechten Hundeernährung, über die Sie in dem Artikel „ Die Alternative zum Fertigfutter“ viele Anregungen finden, möchte ich einige wichtige Zusätze hervorheben, und deren Wichtigkeit erläutern. In diesem Fall ist es der Blick auf die Karotte, die bei uns beinahe täglich – fein püriert und roh – in dem Futternapf landet. Karotten sind voller wertvoller Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Hervorzuheben ist das Provitamin-A-Beta Carotin, einer Vorstufe, die in der Leber in Vitamin A gespalten wird. Es ist verantwortlich für das Wachstum, Funktion und Aufbau von Haut und Schleimhaut, Blutkörperchen, dem Stoffwechsel und dem Sehvorgang.
Vitamin A ist ein fettlösliches, essentielles Vitamin, es bedarf also einer kleinen Zugabe an Fett, damit der Körper es aufnehmen und verwerten kann. Des Weiteren enthält die Karotte einen hohen Anteil an Vitaminen der B-Gruppe, Magnesium, Eisen, Kalzium, Arsen, Nickel, Kupfer, Jod und Mangan, sowie besonders viel Kalium und Phosphor. Karotten steigern die Immunabwehr und sind eine ideale Futterbeigabe, wenn es darum geht, ihren Vierbeiner – falls nötig – ein wenig abzuspecken, denn sie enthalten nur wenige Kalorien. Und noch einen, leider kaum gekannten nützlichen Nebeneffekt hat die Karotte: Sie ist ein effektives, natürliches Entwurmungsmittel! Geben Sie dazu ihrem Hund innerhalb von 24 Stunden ausschließlich geriebene, oder pürieret Karotten. Ca. ½ bis 1 Kilogramm. Füttern Sie in dieser Zeit bitte keine andere Nahrung hinzu. So schlagen Sie gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Der Hund ist die Würmer los, und hat gleichzeitig etwas für seine Linie getan.
Karottensaft, den Sie im Reformhaus erhalten, ist ein hervorragendes Mittel gegen Durchfall. Zudem reguliert er die Magensäfte und die Absonderung der Magensäure. Sie sehen, es gibt zahlreiche, gute Gründe für die gesunde Karotte. Das notwendige Fett gebe ich in Form von Ölen hinzu. Egal welches Öl es ist, ob Sonnenblumenöl, Nussöl, Olivenöl oder anderes, Hunde lieben Öle jeglicher Art, und wichtig sind sie zudem. Ein gute Kombination also, das Nützliche mit dem Angenehmen zu verbinden.
S.H.
Öle – unverzichtbar für den gesunden Hund
In unserer Rubrik „Gesundheit“ können Sie unter der Überschrift „Fit mit Pflanzenölen“ einiges Wissenswertes über die Inhaltsstoffe der verschiedenen Öle nachlesen. Natürlich bekommen auch meine Hunde ihren angemessenen Öl-Anteil, und sei es nur, um obig beschriebenen Vitamin-A-Anteil der Karotte, dem Körper zugänglich und verwertbar zu machen. Erfahrungsgemäß sind Öle für den Hund Geschmacksverfeinerer, die zudem vom hohen Nutzen sind. Ich setze verschiedene Öle ein.
Wenn Sie sich auf ein bestimmtes Öl festlegen möchten, dann sollten Sie sich für ein reines, hochwertiges, kaltgepressten Sonnenblumenöl entscheiden. Es hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Der Vitamin E-Gehalt, wie der Anteil des Vitamin B1 ist hoch, ebenso der Linolsäureanteil. Der Eiweißanteil liegt bei über 15%, der Fettanteil bei 22.32 Gramm. Achtung, Öl – egal welches – ist kalorienreich. Ein guter Teelöffel in die tägliche Nahrung reicht im Allgemeinen aus.
S.H.
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Damm ca. 3 Jahre alt, Rüde,kastriert, schon zum zweiten Mal schuldlos im Tierheim gelandet. Ein kleiner, etwas eigenwilliger, Terrier-Beagle-Mix, der dringend eindlich ein gutes Zuhause braucht! Damm ist temperamentvoll und verspielt, braucht aber auch seine "ruhige Ecke", in die er sich zurückziehen kann.Eine Familie mit nicht mehr ganz kleinen Kindern und ohne Katzen - die hat er nämlich zum Fressen gern - wäre das optimale Umfeld, für unseren armen Schützling, der schon viel zu viel Zeit seines Lebens im Tierheim verbringen muss.
Big Boy, Schäferhundmix, ca 4 Jahre, Rüde, kastriert. Sein Besitzer hat ihn im Tierheim"vergessen"
Boy, 2 Jahre alt, Schäferhundmix, Rüde. Ein fröhlicher, verschmuster Zeitgenosse, der das Eingesperrtsein nicht verträgt.
Danko, bildschöner Settermix, ca. 4 Jahre, Rüde, kastriert. Temperamentvoll und verspielt. Schon viel zu lange bei uns
Finchen, ca 2 Jahre alt, Hündin, Cockermix, kastriert. Ausgesetzt, angefahren und vergessen. Unser trauriges, sanftes Finchen braucht dringend ein Zuhause!!!
Jacko, Scheidungsopfer, ca 3 Jahre alt, unkomplizierter, fröhlicher kleiner "Irgendwas", Rüde, kastriert.
Jimmy, ca 2 Jahre alt, Stafford-Mix, Rüde. Bildschön, verspielt und gutmütig. daher Rubys bester Freund!
Lobo Schäferhundmix, ca 5 Jahre, Rüde, kastriert. Misshandlungsopfer, sehr scheu, braucht viel Liebe und Geduld. Gut als Zweithund, da er gerne die Nähe anderer Hunde sucht.
Unsere Rasselbande: Schäferhundmischlinge, Geschwister, vier Monate alt, einer schöner als der andere.
Rinkels, kleiner, freundlicher unkomplizierter Mischling. Ca 1 Jahr alt, Rüde, kastriert.
Ruby, Rottweiler, 2 Jahre, Hündin. Bildschön, verspielt und gutmütig
Tom & Tina, noch ein Geschwisterpärchen, Schäferhundmischlinge, 3 Monate alt
Alfi, 9 Monate, Labradormix, Rüde. Ein Powerpack. Bildschön, immer gut gelaunt und voller Energie
Wir haben ein Zuhause!x
*FAHRER GEFUNDEN! * Super, ich hab's geschaftt! Herr Prinz aus Bochum hat mich mitgenommen, alles hat bestens geklappt! Seit heute habe ich endlich ein wunderschönes Zuhause! Vielen Dank! Euer sehr glücklicher Knuffel!
Indy ist nun stolzer Mittelpunkt einer lieben Familie! Pro Gat sagt vielen Dank, und wünscht der kleinen Cocker-Beagle-Dame ein wunderschönes Hundeleben in ihrem neuen Zuhause.
Nun trägt er seinen Namen wieder zu Recht. Lucky ist glücklich! Sein Besitzer hat ihn wieder zu sich genommen. Ein Wohnungswechsel in ein Zuhause eines hundefreundlichen Mieters gab Lucky den Weg frei, zurück zu seinem Herrn. Nach Wochen des traurigen Vermissens war die Freude, nicht nur bei Lucky, riesengroß!